Pflegeversicherung für Grenzgänger

  • Abhängig von der Wahl der Krankenversicherung

  • Keine Pflegepflichtversicherung im Schweizer System

  • Kompetente und unverbindliche Beratung durch Experten

  • Ergänzung durch Zusatzversicherung notwendig

KOSTENLOSE BERATUNG: +49 7621 71172

Risiko Pflegebedürftigkeit: Wie sind Grenzgänger abgesichert?

Über Pflegebedürftigkeit zu sprechen, macht keinen Spaß – dennoch ist es wichtig. Jeder von uns hat es bereits erlebt. Ein Familienangehöriger oder Bekannter wird zum Pflegefall. Egal ob zuhause oder stationär – die Betreuung kostet viel Zeit, Geld und Kraft. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten.

Besonders bei Grenzgänger entsteht bei Wahl der Schweizer Krankenversicherung nach KVG eine hohe Versorgungslücke im Ernstfall. Eine gute Pflegezusatzversicherung hilft zur Absicherung des finanziellen Risikos und entlastet die Familie.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten
  • Bei Grenzgänger droht ein hoher Eigenanteil im Pflegefall
  • Die gesetzliche Leistung unterscheidet sich Sachleistung und Pflegegeld
  • Eine Pflegetagegeldversicherung schließt die Versorgungslücke im Ernstfall

Unsere Tarifempfehlungen für Grenzgänger 2019

UKVBei Grenzgängern beliebt

ab € 42,24*

pro Monat
  • Tarif: PflegePRIVAT Premium
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege ab PG2
  • Dynamische Erhöhung alle 2 Jahre bis Alter 80
  • sofortiger Leistungsanspruch
  • Weltweite Geltung
  • Einmalleistungen bis 1oo-facher Tagessatz
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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Allianz

ab 30,06*

pro Monat
  • Tarif: PZTB
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege ab PG2
  • Dynamische Erhöhung alle 3 Jahre bis Alter 70
  • sofortiger Leistungsanspruch
  • Weltweite Geltung
  • Einmalleistung bis 60-fachen Tagessatzes
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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DKV

ab 32,64*

pro Monat
  • Tarif: PTG
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege ab PG2
  • Dynamische Erhöhung  alle 3 Jahre bis TG 160 Euro
  • sofortiger Leistungsanspruch
  • Geltung EU/ EWR
  • Keine Einmalleistung vorgesehen
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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*bei einem Lebensalter von 30 Jahre

Das unterschätzte Risiko der Pflegebedürftigkeit

Kein anderes Risiko wird so sehr unterschätzt oder verdrängt, wie das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Bereits jetzt rechnet das Gesundheitsministerium damit, dass über 50 Prozent der Menschen später einmal pflegebedürftig werden. Betrachtet man die demografische Entwicklung in Deutschland und der EU, sind diese Zahlen wohlmöglich noch sehr optimistisch. Daher ist das Thema Pflegeversicherung für Grenzgänger ebenso wichtig wie bei einer Arbeitsstelle in Deutschland. Als Grenzgänger kann es für Sie jedoch hinsichtlich der Leistung noch zu einem Unterschied kommen – nämlich je nach Wahl Ihrer Grenzgänger Krankenversicherung.
Kein anderes Risiko wird so sehr unterschätzt oder verdrängt, wie das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Bereits jetzt rechnet das Gesundheitsministerium damit, dass über 50 Prozent der Menschen später einmal pflegebedürftig werden.
Betrachtet man die demografische Entwicklung in Deutschland und der EU, sind diese Zahlen wohlmöglich noch sehr optimistisch. Daher ist das Thema Pflegeversicherung für Grenzgänger ebenso wichtig wie bei einer Arbeitsstelle in Deutschland. Als Grenzgänger kann es für Sie jedoch hinsichtlich der Leistung noch zu einem Unterschied kommen – nämlich je nach Wahl Ihrer Grenzgänger Krankenversicherung.

Grenzgänger Pflegeversicherung: Welche Leistungen gibt es?

Die Art und Höhe der Leistung ist abhängig von der Wahl Ihres Modells für die Krankenversicherung. Sind Sie als Grenzgänger freiwilliges Mitglied in der deutschen gesetzlichen Krankenkasse oder haben Sie sich über eine deutsche private Krankenversicherung für Grenzgänger versichert, dann sind Sie automatisch in Deutschland gesetzlich pflegeversichert. Nutzen Sie die Schweizer Krankenversicherung für Grenzgänger, dann gibt es für Sie keine Pflegepflichtversicherung. Sie erhalten lediglich Leistungsaushilfe nach dem Sachleistungsprinzip des deutschen Systems.

Leistungen der deutschen Pflegepflichtversicherung (GKV/PKV)

Basis der Leistung ist das neue Pflegestärkungsgesetzes II aus 2017. Die Pflegebedürftigkeit wird seit 2017 anhand des Grads der Selbstständigkeit einer Person festgestellt. Ein Sachverständiger des medizinischen Dienstes der Krankenkassen führt ein Begutachtungsverfahren durch und überprüft dabei 64 Kriterien aller Lebensbereiche. Wo agieren Sie noch selbstständig? Wo sind Sie auf Hilfe angewiesen?

Anschließend erhalten Sie eine Einstufung in einen Pflegegrad zwischen 1 und 5. Die Höhe Ihrer Leistungen der Pflegeversicherung für Grenzgänger bemisst sich an dieser Einstufung. Je höher der Pflegegrad, desto höher die Leistung durch die Krankenkasse.

Das monatliche Pflegegeld richtet sich nach dem Pflegegrad und die Auswahl zwischen ambulanter und stationärer Betreuung
Die Leistung der gesetzlichen Versicherung für Grenzgänger im Pflegefall

Der Unterschied zwischen Sachleistung und Pflegegeld

Im Pflegestärkungsgesetz sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung geregelt. Dabei wird unterschieden in Pflegegeld für ambulante Pflege oder stationäre Pflege sowie in Pflegesachleistungen. Das Pflegegeld für ambulante und stationäre Pflege wird an die Angehörigen bzw. direkt an das Pflegeheim je nach Pflegegrad ausbezahlt. Dabei spielen die tatsächlich anfallenden Kosten der Pflege keine Rolle.
Die Pflegesachleistung umfasst in der Regel die verordnete Leistung durch einen ambulanten Pflegedienst bis zur Höchstgrenze entsprechend des jeweiligen Pflegegrades. Dabei wird kein Pflegegeld ausbezahlt, sondern der ambulante Pflegedienst rechnet mit Ihrer Krankenkasse ab. Zu den Sachleistungen gehört beispielsweise die Grundpflege der Person (Hilfe beim Waschen oder der Ernährung) sowie die hauswirtschaftliche Versorgung (Lüften der Wohnung, Beziehen der Betten).

Leistung der Pflegeversicherung bei Krankenversicherung nach KVG

Die obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz sieht keine Pflegepflichtversicherung für Grenzgänger vor. Durch das EU/ETFA System und das Formular E106 sind Sie dennoch – zumindest teilweise – über die deutsche Pflegepflichtversicherung abgesichert. Die Leistungsaushilfe gilt nicht nur im Rahmen der Krankenversicherung, sondern greift auch bei Eintritt eines Pflegefalls.

Die Leistungsaushilfe deckt jedoch nur Sachleistungen in Deutschland ab, sowohl bei der Kranken- als auch bei der Pflegeversicherung. Dabei ist es egal, ob die Pflege zu Hause, teil- oder vollstationärer erfolgt und wie lange die Pflegebedürftigkeit andauert. Anspruch auf eine Geldleistung im Pflegefall besteht beim Abschluss einer schweizerischen Versicherung laut Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) nicht.

Bei einer stationären Pflege in einer Pflegeeinrichtung oder bei der ambulanten Pflege durch einen professionellen Dienstleister entstehende Sachleistungen werden bis zur Höchstsumme für den jeweiligen Pflegegrad übernommen. Geldleistungen erhalten Sie im Pflegefall weder durch die KVG noch die GKV. Auch nicht, wenn die Pflege komplett im häuslichen Umfeld erfolgt. Das ist ein großes Risiko und ein enormer Nachteil der Versicherung nach KVG. Übernimmt ein Familienangehöriger oder ein privater Pflegedienstleister die Pflege, müssen die Kosten hierfür vom Gepflegten oder dessen Angehörigen aufgebracht werden. Muss der Pflegende seine Arbeit kündigen oder seine Arbeitszeit reduzieren, bekommt er hierfür keine finanzielle Entschädigung.

Das finanzielle Risiko als Grenzgänger im Pflegefall

Ohne Pflegezusatzversicherung erhalten Sie als Grenzgänger mit Krankenversicherung nach KVG im Ernstfall lediglich die Sachleistungen der Aushilfskasse. Als Versicherter der deutschen GKV oder PKV zusätzlich die Leistungen der Pflegepflichtversicherung. Egal wie, die gesamten Kosten der Pflege sind dadurch bei weitem nicht abgedeckt. Es existiert eine Pflegelücke – diese Kosten sind aus Eigenmitteln zu bezahlen.

In Deutschland (BaWü) sind – je nach Pflegegrad – die durchschnittlichen Kosten der stationären Pflege circa doppelt so hoch wie die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung. Besonders dann, wenn bereits in Pflegegrad 2 oder 3 eine stationäre Pflege notwendig ist, übersteigen die Kosten deutlich die vorhandenen Mittel.

Grafik über die verschiedenen Pflegegrade und die dazugehörigen Kosten und Leistungen
Die hohen Kosten ambulante und stationären Pflege können dann nur aus eigenen Mitteln oder mit Hilfe anderer Familienangehöriger finanziert werden. Als letzte Möglichkeiten bleibt, Ihre Ersparnisse aufzubrauchen oder eine eventuell vorhandene Immobilie zu verkaufen.
Die Grafik veranschaulicht den durchschnittlichen Eigenanteil, den pflegebedürftige Personen monatlich bei stationärer Pflege einbringen müssen. Dabei schwanken die Beträge zwischen den Bundesländern deutlich.

Wer ist für den Eigenanteil verantwortlich?

Der Eigenanteil ist grundsätzlich aus eigenen Mitteln oder mit Hilfe anderer Familienangehöriger zu finanzieren. Als letzte Möglichkeit bleibt, Ihre Ersparnisse aufzubrauchen oder eine eventuell vorhandene Immobilie zu verkaufen. Sind Sie selbst nicht in der Lage die Kosten aufzubringen, werden Ihre Kinder und Enkelkinder mit Ihren Pflegekosten belastet.

Pflegetagegeldversicherung: Absicherung des finanziellen Risikos

Damit Sie im Ernstfall Ihr erspartes Vermögen erhalten oder nicht Ihren Kindern Ihre Pflegekosten aufbürden, sollten Sie sich rechtzeitig mit dem Thema Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen. Mit einer Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger schützen Sie Ihr Vermögen und gewährleisten eine würdevolle und umfangreiche Pflege, ohne sich dabei um die finanziellen Auswirkungen sorgen zu müssen.
Die beliebteste Form ist die Pflegetagegeldversicherung. Wie das Wort bereits suggeriert, sichern Sie mit einem Pflegetagegeld einen bestimmten Geldbetrag pro Tag. Die Höhe dieses Betrages hängt dabei vom jeweiligen Pflegegrad ab. Das Pflegetagegeld erhalten Sie zusätzlich zu den Sachleistungen der Leistungsaushilfe. Als Mindestabsicherung empfehlen wir ein Tagegeld von 50 Euro (entspricht 1.500 Euro pro Monat) wenn Sie in der GKV/PKV sind. Bei Krankenversicherung nach KVG sollte das Pflegetagegeld mindestens 100 Euro betragen.

UKVBei Grenzgängern beliebt

ab € 42,24*

pro Monat
  • Tarif: PflegePRIVAT Premium
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege ab PG2
  • Dynamische Erhöhung alle 2 Jahre bis Alter 80
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  • Weltweite Geltung
  • Einmalleistungen bis 1oo-facher Tagessatz
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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DKV

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  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege ab PG2
  • Dynamische Erhöhung  alle 3 Jahre bis TG 160 Euro
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  • Keine Einmalleistung vorgesehen
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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