Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger

  • Versorgungslücke bei Krankheit schließen

  • Spezielles Krankentagegeld für Grenzgänger

  • Tarife vergleiche und sparen

  • Kompetente Beratung durch Experten

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Arbeitsunfähigkeit absichern – aber richtig!

Die Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger ist neben zahlreichen anderen Zusatzversicherungen eine wichtige Ergänzung Ihrer Krankenversicherung. Warum ist das so? Eine kurze Unachtsamkeit, ein Unfall oder eine schwere Erkrankung – und schon liegen Sie als Grenzgänger mehrere Wochen oder sogar Monate flach und können nicht mehr arbeiten. Das schmerzt nicht nur physisch, sondern auch finanziell. Im schlimmsten Fall ist sogar Ihre Existenz in Gefahr.

Eine private Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger ist eine sinnvolle Absicherung gegen den Ausfall der Gehaltszahlung. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Abschluss eines Vertrags achten müssen und helfen Ihnen gerne weiter.

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Wie viel Krankengeld bekommen Sie von der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland?

Wenn Sie sich als Grenzgänger für die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland entschieden haben, zahlt Ihnen Ihr Arbeitgeber im Krankheitsfall das Gehalt für sechs Wochen weiter. Ab dem 43. Tag bekommen Sie gesetzliches Krankengeld (Höchstdauer: 78 Wochen). Das Krankengeld beträgt 70 Prozent Ihres letzten Bruttoeinkommens, aber maximal 90 Prozent Ihres letzten Nettogehalts.

Beispiel: Sie verdienen als Grenzgänger monatlich 3000 € bzw. 1900 € netto. 70 Prozent von Brutto wären 2100 €. Tatsächlich bekommen Sie aber nur 1710 € (90 Prozent vom Netto). Davon werden noch Beiträge für die Sozialversicherung abgezogen. Das heißt, im Vergleich zu Ihrem normalen Gehalt als Grenzgänger haben Sie mehrere hundert Euro weniger in der Tasche.

Wie viel Krankengeld bekommen Sie von der gesetzlichen Krankenversicherung in der Schweiz?

In der Schweiz gibt es zwar die gesetzliche Pflichtversicherung nach KVG – im Gegensatz zu Deutschland aber keine staatlich geregelte Gehaltsfortzahlung. Stattdessen haben viele Arbeitgeber mit einer privaten Gesellschaft eine sogenannte kollektive Krankentagegeldversicherung abgeschlossen. Ist dies der Fall, bekommen Sie als Grenzgänger im Krankheitsfall in der Regel 80 Prozent Ihres Gehalts. Allerdings bei weitem nicht so lange wie von der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland (maximal 78 Wochen).

Beispiel: Nach drei Jahren Betriebszugehörigkeit wird Ihnen dieser sogenannte „beschränkte Lohn“ gerade mal neun Wochen bezahlt. Haben Sie bei Ihrer neuen Firma erst vor Kurzem angefangen, gehen Sie völlig leer aus.

Krankentagegeld für Grenzgänger: so können Sie die Versorgungslücke schließen

Anhand der geschilderten Beispiele sehen Sie, dass Ihnen als Grenzgänger im Fall einer Krankheit starke Gehaltseinbußen drohen – egal, ob Sie sich für eine Pflichtversicherung in Deutschland oder der Schweiz entschieden haben. Diese Versorgungslücke können Sie schließen: durch eine zusätzliche private Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger. Wir helfen Ihnen gerne, aus den zahlreichen Angeboten den für Sie passenden Tarif zu finden.

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Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger: Kosten und Leistungen

Die Kosten für die Absicherung des Krankengelds häng von vier Faktoren ab:

  1. Höhe der Leistung: Wie hoch soll der Tagessatz Ihrer Absicherung sein?
  2. Beginn der Leistung: Ab dem 43. Krankheitstag? Oder früher, da Sie in der Schweiz keinen Anspruch haben?
  3. Alter bei Abschluss der Versicherung: Je jünger Sie sind, desto günstiger ist der Tarif.
  4. Gesundheitszustand bei Abschluss der Versicherung: Gesellschaften erheben meist einen Risikozuschlag, wenn Vorerkrankungen bestehen.
Die Stiftung Warentest hat 76 Krankentagegeldversicherungen unter die Lupe genommen. Zugrunde gelegt wurde der Untersuchung eine fiktive Testperson (32 Jahre alt, Arbeitnehmerin, keine Vorerkrankungen), die ihre Versorgungslücke mit einem Krankentagegeld von 40 Euro pro Tag absichern will. Würde sich die Frau für eines der besten acht Angebote entscheiden, müsste sie zwischen zehn und 15 Euro pro Monat bezahlen.

Übrigens: Bei der Auszahlung des Krankentagegelds als Grenzgänger müssen Sie weder Steuern noch Abgaben bezahlen. Das heißt, Sie bekommen den vereinbarten Tagessatz netto ausbezahlt.

Welche Höhe sollte Ihr Krankentagegeld absichern?

Das ist abhängig von Ihren monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Wenn Ihnen als Grenzgänger der genaue Überblick fehlt, sollten Sie eine Haushaltsaufstellung machen, die folgendermaßen aussehen könnte:
Ihre monatlichen Ausgaben

  • Wohnen: Miete, Nebenkosten (Heizung, Strom, Wasser, Müll, Grundsteuer)
  • Haushalt: Nahrungsmittel, Kleidung, Telefon/Internet, Rundfunk/Fernsehen, Zeitungen/Zeitschriften, Vereine
  • Kfz-Kosten: Benzin, Steuer, Reparaturen (geschätzt)
  • Sonstiges: Fahrtkosten (Bus, Bahn), Freizeit/Hobby, Unterhaltung/Kultur, Schule/Aus- und Fortbildung, Rücklagen (Urlaub, Reparaturen), Steuern, Unterhaltsleistungen
  • Versicherungen
  • Raten für Sparverträge
  • Finanzierungskosten: Wohneigentum, Kredit- und Leasingraten
Von der Summe Ihrer monatlichen Ausgaben ziehen Sie Ihr voraussichtliches Krankengeld als Grenzgänger ab. Dies wiederum ist abhängig von der Wahl Ihrer Grenzgänger Krankenversicherung.

Beispiel:

Summe Ausgaben€ 3.200
./. Krankengeld€ 2.000
= Differenz€ 1.200
geteilt durch 30 Tage
= Tagessatz, den Sie versichern sollten€ 40

Falls Sie oder Ihre Familie über weitere Einkünfte verfügen (Einkommen Ehegatte, Mieteinnahmen, Kapitalerträge), kommen Sie als Grenzgänger eventuell auch mit einem geringeren Tagessatz über die Runden. Dasselbe gilt, wenn Sie hohe Vermögenswerte besitzen, die Sie nicht anderweitig benötigen.

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie Ihre finanziellen Reserven nicht zu sehr ausschöpfen!

Die wichtigsten Inhalte einer Krankentagegeldversicherung für Grenzgänger

Als Experten empfehlen wir Ihnen als Grenzgänger eine Krankentagegeldversicherung, die

  • auf ein ordentliches Kündigungsrecht der Gesellschaft verzichtet. Tut sie das nicht, wird es für Sie nach einer Kündigung sehr schwer, eine neue Police zu bekommen.
  • Ihnen ohne erneute Gesundheitsprüfung und Wartezeiten jederzeit eine Anpassung ermöglicht, wenn sich Ihr Einkommen verändert. Bei manchen Gesellschaften ist dies nur alle zwei, drei Jahre möglich.
  • auch während einer Kur oder Reha und während eines Auslandsaufenthalts zahlt.
  • an Frauen auch außerhalb der gesetzlichen Mutterschutzfristen zahlt, wenn Sie aufgrund Ihrer Schwangerschaft nicht arbeiten können.
  • drei, noch besser sechs Monate weiterzahlt, wenn eine Arbeits- in eine Berufsunfähigkeit übergeht
  • Ihnen Beitragsfreiheit einräumt, falls Sie arbeitslos werden.