Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger

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Die beste Absicherung für den Ernstfall Pflegebedürftigkeit

Egal ob in Deutschland oder der Schweiz – immer mehr Menschen werden im Laufe ihres Lebens zum Pflegefall. Schlimm genug. Hinzu kommt, dass die enormen Kosten für ambulante oder stationäre Versorgung nur zum Teil von der gesetzlichen Pflegeversicherung übernommen werden. Eine Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger bietet die passende Absicherung des finanziellen Risikos.
Das Wichtigste in Kürze
  • Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine ‚Vollkasko-Versicherung‘ – sie übernimmt nur einen Teil der Kosten
  • Für Grenzgänger besteht für die Pflegeversicherung Leistungsaushilfe analog zur Krankenversicherung für Sachleistungen
  • Die Pflegezusatzversicherung schütz vor dem finanziellen Risiko im Pflegefall
  • Für Grenzgänger sind nur bestimmte Anbieter einer Pflegezusatzversicherung abschließbar

Unsere Tarifempfehlungen für Grenzgänger 2019

UKV

ab € 42,24*

pro Monat
  • Tarif: PflegePRIVAT Premium Plus
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege, unabhängig des Pflegegrades
  • Dynamische Erhöhung des Tagegelds alle zwei Jahre bis zum 80. Lebensjahr möglich
  • Keine Wartezeit – sofortiger Leistungsanspruch
  • Weltweite Geltung
  • Einmalzahlung in Höhe des 100-fachen Tagessatz ab Pflegegrad 2
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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*bei einem Lebensalter von 30 Jahre

AllianzBei Grenzgängern beliebt

ab € 30,06*

pro Monat
  • Tarif: PZTB
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege, unabhängig des Pflegegrades
  • Dynamische Erhöhung des Tagegelds alle drei Jahre bis zum 70. Lebensjahr möglich
  • Keine Wartezeit – sofortiger Leistungsanspruch
  • Weltweite Geltung
  • Einmalleistung in Höhe des 60-fachen Tagessatzes bei Einstufung in einen Pflegegrad
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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DKV

ab € 32,64*

pro Monat
  • Tarif: PTG
  • 100% Tagegeld bei stationärer Pflege, unabhängig des Pflegegrades
  • Dynamische Erhöhung des Tagegelds alle drei bis maximal 160 Euro Tagegeld
  • Keine Wartezeit – sofortiger Leistungsanspruch
  • Geltung innerhalb der EU und des EWR
  • Keine Einmalleistung vorgesehen
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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Warum ist die Pflegeversicherung für Grenzgänger wichtig?

Die Pflegezusatzversicherung ist – nicht nur bei Grenzgängern – ein Thema, das gerne auf die lange Bank geschoben wird. Wir denken gerne, oder vielmehr hoffen, niemals ein Pflegefall zu werden. Vor allem in jungen Jahren investieren wir unser Geld wesentlich lieber in andere Dinge oder Aktivitäten. Das ist ganz normal. Wer möchte schon gerne darüber nachdenken, dass Jugend und Gesundheit vergänglich sind?

Die Wahrheit ist jedoch leider eine andere: Durch Unfälle und Krankheit werden heute mehr Menschen zum Pflegefall als jemals zuvor. Die Altersstruktur in Europa verändert sich, wir werden immer älter. Damit einher geht das Risiko, selbst einmal zum Pflegefall zu werden. Aktuelle Studien des Gesundheitsministeriums schätzen, dass knapp 50 Prozent der Männer und sogar 67 Prozent der Frauen später einmal zum Pflegefall werden.

Kein anderes Risiko wird so sehr unterschätzt oder verdrängt, wie das Risiko der Pflegebedürftigkeit. Bereits jetzt rechnet das Gesundheitsministerium damit, dass über 50 Prozent der Menschen später einmal pflegebedürftig werden.
In Deutschland herrscht oftmals der Irrglaube, dass die Pflegepflichtversicherung der gesetzlichen Krankenkasse, im Ernstfall alle Kosten übernimmt. Aus diesem Grund befassen sich ebenfalls nur wenige Menschen mit dem Thema der privaten Vorsorge. Als Grenzgänger in die Schweiz müssen Sie sich mit dem Thema Pflege definitiv auseinandersetzen, denn eine Form der Pflegepflichtversicherung wie in Deutschland gibt es für Grenzgänger nicht.
Betrachtet man die demografische Entwicklung in Deutschland und der EU, sind diese Zahlen wohlmöglich noch sehr optimistisch. Daher ist das Thema Pflegeversicherung für Grenzgänger ebenso wichtig wie bei einer Arbeitsstelle in Deutschland. Als Grenzgänger kann es für Sie jedoch hinsichtlich der Leistung noch zu einem Unterschied kommen – nämlich je nach Wahl Ihrer Grenzgänger Krankenversicherung.

Was bezahlt die Krankenkasse im Pflegefall?

Grundsätzlich ist das natürlich abhängig von der Wahl Ihres Modells zur Grenzgänger Krankenversicherung. Sind Sie in einem der beiden deutschen Systeme GKV oder PKV, besitzen Sie automatisch die deutsche Pflegepflichtversicherung. Haben Sie sich für die Schweizer Krankenversicherung für Grenzgänger nach KVG entschieden, gibt es keine automatische Pflegepflichtversicherung.

Leistungen der deutschen Pflegepflichtversicherung (GKV/PKV)

Basis der Leistung ist das neue Pflegestärkungsgesetzes II aus 2017. Je nach Grad Ihrer Selbstständigkeit erhalten Sie eine Einstufung in einen Pflegegrad zwischen 1 und 5 durch einen Gutachter. Die Höhe Ihrer Leistungen bemisst sich an dieser Einstufung.
Das monatliche Pflegegeld richtet sich nach dem Pflegegrad und die Auswahl zwischen ambulanter und stationärer Betreuung
Sind Sie nach dem Schweizer KVG versichert, ist diese Leistung eingeschränkt. Im Pflegefall erhalten Sie ausschließlich Sachleistungen der deutschen GKV über das EU/EFTA System und das Formular E106. Leistungen aus dem Schweizer System gibt es nicht.

Private Absicherung: Schutz vor den finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit

Bei Eintritt eines Pflegefalls ist die psychische und physische Belastung für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen meist enorm. Damit Sie nicht zusätzlich dem finanziellen Druck ausgesetzt sind, raten wir zum Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung für Grenzgänger.

Welche finanziellen Folgen drohen?

Das hängt ganz von der Einstufung in den Pflegegrad ab. Je höher der Pflegegrad, desto umfangreicher und kostenintensiver wird voraussichtlich die Pflege sein. Zwar erhalten Sie mit höherem Pflegegrad auch höhere Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung, statistisch betrachtet nimmt jedoch auch die Pflegelücke zu. Als Pflegelücke wird Ihr Anteil an den Pflegekosten bezeichnet. Es ist die Differenz zwischen dem Pflegegeld der GKV und den tatsächlichen Kosten der Pflege. Bei Versicherten nach KVG ist zu bedenken, dass nur die Sachleistungen von der Kasse übernommen werden.
Grafik über die verschiedenen Pflegegrade und die dazugehörigen Kosten und Leistungen
Die hohen Kosten ambulante und stationären Pflege können dann nur aus eigenen Mitteln oder mit Hilfe anderer Familienangehöriger finanziert werden. Als letzte Möglichkeiten bleibt, Ihre Ersparnisse aufzubrauchen oder eine eventuell vorhandene Immobilie zu verkaufen.
Das Diagramm zeigt das Pflegegeld sowie die durchschnittlichen Kosten. Das Delta ist die Pflegelücke. Auf der Landkarte sehen Sie den durchschnittlichen Eigenanteil pro Monat je Pflegefall.

Diesen Eigenanteil müssen Sie aus Ihren eigenen Mitteln bezahlen. Mit Ihrer Rente oder aus Ihrem Vermögen. Reichen diese Mittel nicht aus, werden Ihre Kinder zur Kasse gebeten. In diesem Fall ‚haften Kinder für Ihre Eltern‘. Der Staat übernimmt die Kosten nur in wenigen Ausnahmefällen und wenn alle Eigenmittel aufgebraucht sind. Dazu gehört auch, beispielsweise das Eigenheim zu verkaufen.

Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger: Arten, Inhalte, Leistungen

Eine private Pflegezusatzversicherung können Sie in Deutschland bei privaten Krankenversicherungen oder einigen Lebensversicherungen abschließen. Es gibt zwei unterschiedliche Arte: die Pflegetagegeldversicherung und die Pflegerentenversicherung.

Die Pflegerente ist in Deutschland eher selten genutzt. Sie wird von Lebensversicherungsgesellschaften angeboten. Bei Eintritt eines Pflegefalls erhalten Sie eine lebenslange Rente, die sich aus einer Garantieleistung und einer (nicht garantierten) Überschussleistung zusammensetzt. Bei Kündigung der Versicherung erhalten Sie einen Rückkaufswert zurück.

Das Pflegetagegeld ist eine reine Risikoversicherung. Es gibt keinen Rückkaufswert bei Kündigung der Versicherung. Bei Eintritt des Pflegefalls erhalten Sie den vereinbarten Tagessatz je Pflegegrad x 30 Tage pro Monat fix ausgezahlt. Die Verwendung obliegt Ihnen.

Der wichtigste Unterschied: die Höhe des monatlichen Beitrags. Das Pflegetagegeld ist im Vergleich zur Pflegerente deutlich günstiger, wenn man gleiche/ähnliche Leistungen im Pflegefall absichern möchte. Daher empfehlen wir den Abschluss einer Pflegetagegeldversicherung für Grenzgänger.

Wann sollten Sie die Pflegetagegeldversicherung abschließen?

Für den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger in Form eines Pflegetagegelds gilt: Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto besser. Das hat drei Gründe:

  1. Abschlussmöglichkeit: Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger überhaupt abschließen können. Die Annahme des Versicherungsantrags ist an Ihren Gesundheitszustand zum Zeitpunkt des Abschlusses geknüpft ist.
  2. Gesamtkosten: Je jünger Sie bei Abschluss einer Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger sind, desto geringer sind Ihre monatlichen Beiträge und Ihre Gesamtkosten. Mit 25 Jahren zahlen Sie gegenüber einer 50 Jahre alten Person häufig bis zu 3 Mal weniger.
  3. Eintritt des Pflegefalls: Bereits junge Menschen können zum Pflegefall werden. Schwere Krankheiten kennen kein Mindestalter und Unfälle können Jeden von uns zu jeder Zeit treffen.

Was leistet die Pflegetagegeldversicherung?

Abhängig des Pflegegrads haben Sie die Möglichkeit verschiedene Versicherungen auszuwählen
Leistungen der Zusatzversicherungen im Bereich Pflege

Ausgangspunkt ist, die richtige Tagegeldhöhe festzulegen. Welche Pflegelücke soll und muss abgesichert werden? Gibt es ein Pflegegeld der GKV, ist die Pflegelücke meistens zwischen 1.300 und 1.800 Euro pro Monat. Dementsprechend sollte das Tagegeld zwischen 40 und 60 Euro betragen:

50 Euro x 30 Tage = 1.500 Euro Pflegetagegeld pro Monat

Die Höhe des Pflegetagegelds ist jedoch nicht das einzig maßgebliche Kriterium im Leistungsfall. Es kommt zusätzlich auf zwei Faktoren an:

      –  Art der Pflege: ambulant oder stationär
      –  Grad der Pflegebedürftigkeit: Pflegegrad 1 bis 5

In unserem Beispiel ist ein Tagessatz von 60 Euro gewählt. Im Fall einer stationären Pflege zahlen alle drei Gesellschaften ab dem Pflegegrad 2 den vollen Tagessatz von 1.800 Euro pro Monat. Bei ambulanter Pflege reduzieren die Gesellschaften die Höhe des Tagegeldes je nach Pflegegrad. Diese prozentuale Abstufung ist den einzelnen Tarifbedingungen geregelt. Diese sollten Sie vor Abschluss der Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger unbedingt kennen.

Unser Tipp: Als Grenzgänger mit Krankenversicherung nach KVG und Formular E106 erhalten Sie in Deutschland lediglich Sachleistungen. Die Pflegelücke ist dementsprechend größer und ein höheres Tagegeld ist ratsam.

Wie hoch ist das optimale Pflegetagegeld für Grenzgänger?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es nicht. Beim Abschluss Ihrer Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger sollten Sie verschiedene Fragen in Betracht ziehen:

  • Welches Budget für eine Pflegetagegeldversicherung habe ich aufgrund meiner aktuellen finanziellen Lage zur Verfügung?
  • Welche Anbieter und Tarife von Pflegezusatzversicherungen kommen aufgrund meiner gesundheitlichen Situation in Frage?
  • In welcher Höhe soll eine drohende Lücke durch das Pflegetagegeld geschlossen werden?
  • Wie ist meine familiäre Konstellation?
  • Ist mir eine ambulante Pflege zuhause wichtig oder möchte ich ausschließlich die stationäre Pflege absichern?
  • Benötige ich im Pflegefall eine Einmalzahlung bspw. zum Umbau des Eigenheims?

Diese und weitere Fragen müssen beim Abschluss einer Pflegezusatzversicherung für Grenzgänger und bei der Festlegung der Höhe des Pflegetagegeldes berücksichtigt werden. Ist das geklärt, können Sie das Pflegetagegeld optimal an Ihre Wünsche und Bedürfnisse anpassen.

Was passiert, wenn die Tätigkeit als Grenzgänger endet?

Sobald Ihre Grenzgänger Tätigkeit endet, müssen Sie sich wieder in Deutschland krankenversichern. Ab dem Moment Ihrer Arbeitsaufnahme sind Sie dann gleichzeitig wieder in Deutschland pflegepflichtversichert.

Bei Eintritt in den Ruhestand und Bezug einer Rente in Deutschland, müssen Sie sich ebenfalls in Deutschland krankenversichern. Auch in diesem Fall sind Sie in Deutschland pflegepflichtversichert mit den oben beschriebenen Leistungen der GKV.

Beziehen Sie die Rente in der Schweiz und möchten Sie weiterhin in der Schweiz versichert bleiben, verzichten Sie dadurch auf die Rente in Deutschland. Es besteht dann wiederum keine Pflegepflichtversicherung. Diese Vorgehensweise lohnt sich allerdings nur dann, wenn der Rentenanspruch in der Schweiz über dem Rentenanspruch in Deutschland liegt. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die optimale Lösung für Sie zu finden.

Unsere Tarifempfehlungen für Grenzgänger 2019

UKV

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  • Keine Wartezeit – sofortiger Leistungsanspruch
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  • Einmalleistungen können optional bis 15.000 Euro eingeschlossen werden
  • Absicherungsbeispiel: 60 Euro Tagegeld 1.800 Euro pro Monat bei stationärer Pflege
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